Schulstart

Tipps für einen guten Schulstart
Was können Eltern tun?

Selbständigkeit fördern
„Man hilft den Kindern nicht, wenn man etwas für sie tut, was sie selbst tun könnten.“ – Abraham Lincoln
Nehmen Sie sich diesen Leitsatz zu Herzen und lassen Sie Ihr Kind mit Alltagsschwierigkeiten selbst fertig werden. Es wird dadurch große Selbständigkeit erlangen und bestens für den Schulalltag vorbereitet sein.

Regelmäßigen Tagesablauf einführen
Ein regelmäßiger Tagesablauf bedeutet regelmäßiges und rechtzeitiges Aufstehen morgens, regelmäßige Mahlzeiten sowie regelmäßiges und zeitgerechtes zu Bett gehen abends. Kinder im Schulanfangsalter benötigen zwischen 10 und 12 Stunden Schlaf. Ein regelmäßiger Ablauf bietet Ihrem Kind eine hilfreiche Orientierung, sodass es selbstbewusst am Tagesgeschehen teilnehmen kann.

Ordnung halten
Ihr Kind hat jede Menge Schulsachen in der Schultasche, im Bankfach oder auch zu Hause. Es kann sich im Schulalltag nur zurechtfinden, wenn es lernt, selbstverständlich Ordnung zu halten.

Fernsehkonsum reduzieren
Zu viel Fernsehkonsum hat massive Konzentrationsschwächen zur Folge. Reduzieren Sie daher den Fernseh- und Computerkonsum Ihres Kindes auf maximal eine Stunde pro Tag. Denken Sie daran, dass ein Fernsehgerät (auch wenn es nicht in Verwendung ist) im Kinderzimmer nichts verloren hat.

Elternabende wahrnehmen
Durch die Teilnahme an Elternabenden geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, sich für sein Schulleben zu interessieren. Nur eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule führt zum erwünschten Schulerfolg und wird eventuelle Schwierigkeiten überwinden.

Bei Hausaufgaben in der Nähe bleiben
Ihr Kind sollte die Hausübungen selbständig schreiben, jedoch Hilfe in der Nähe wissen. Schaffen Sie eine ruhige und störungsfreie Umgebung, schalten Sie Fernseh- und Radiogeräte ab und achten Sie darauf, dass Geschwister sich ruhig verhalten. Wenn Ihr Kind fertig ist, sehen Sie die Hausaufgabe gemeinsam nochmals durch.

Freude am Lesen vermitteln
Lesen Sie Ihrem Kind schon im Kleinkindalter regelmäßig Bücher vor und regen Sie es später zum Mitlesen an. So kann Ihrem Kind von klein auf die Freude am Lesen und die Begeisterung für Bücher vermittelt werden. Ebenso wichtig ist Ihre Vorbildfunktion. Nur wenn Sie selbst gern zu Büchern greifen, wird das Lesen im Alltag zur Selbstverständlichkeit. Eine gute Lesekompetenz bildet die Grundlage für den Schulerfolg Ihres Kindes.

•   Wer viel liest, liest gut!
•   Wer viel liest, erweitert seinen Wortschatz!
•   Wer viel liest, wird später gute Aufsätze schreiben!

Keinen Leistungsdruck erzeugen
Stellen Sie keine zu hohen Erwartungen an die Leistungen Ihres Kindes. Es wird dadurch massiv belastet und fühlt sich permanent gestresst. Misserfolg und Frust sind vorprogrammiert. Belohnen Sie Ihr Kind nicht für gute Leistungen. Ein Erkaufen von guten Leistungen führt zu Leistungsdruck und die schulischen Ergebnisse leiden darunter.

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